Großer Zapfenstreich für Joachim Muth

Am Sonntagabend wurde Joachim Muth als Gemeindebrandmeister von über 100 Feuerwehrleuten und Gästen mit einem großen Zapfenstreich am Feuerwehrhaus Hagenburg verabschiedet.
16 Jahre lang führte Muth die Feuerwehren der Samtgemeinde Sachsenhagen an. Zum Juli hat er das Amt des Brandschutzabschnittsleiters Nord des Landkreises Schaumburg übernommen und darf die Funktion des Gemeindebrandmeisters nicht mehr weiter ausüben.
Das Samtgemeindekommando sowie Rat und Verwaltung haben übereinstimmend entschieden, Muths Engagement mit einem großen Zapfenstreich zu ehren.
Zuhause abgeholt wurden Joachim Muth und Ehefrau Sandra von Ralf Hermann, dem neuen Gemeindebrandmeister, in seinem Feuerwehr Oldtimer, einem Löschgruppenfahrzeug 16-TS.
Parallel dazu hatte Jörg Wunnenberg die Feuerwehrmitglieder in Hagenburg versammelt. Auf der Einfahrt zum Feuerwehrhaus standen die Gäste und die Bückeburger Jäger bereit.
Wunnenberg marschierte gefolgt vom Spielmannzug Ahnsen und den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden mit Fackeln am Feuerwehrhaus ein und meldete Muth das Antreten der Feuerwehren zum großen Zapfenstreich.
Im Anschluss nahm Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier die Entlassung aus dem Ehrenbeamtenverhältnis vor und blickte zuvor auf Muths Engagement in 16 Jahren als Gemeindebrandmeister zurück.
Nach der Entlassung des Gemeindebrandmeisters folgte die Ernennung des neuen Gemeindebrandmeisters. Mit einem Einblick in die „Feuerwehrkarriere“ von Hermann erfolgte die Ernennung zum 01. Oktober 2017 zum Gemeindebrandmeister der Feuerwehren der Samtgemeinde Sachsenhagen.
Jörn Wedemeier beförderte Ralf Hermann zum Oberbrandmeister.
Zu guter letzt dankte Muth allen Feuerwehrkräften der Samtgemeinde,  Rat und Verwaltung sowie seiner  Ehefrau Sandra für die Unterstürzung in den vergangenen Jahren.
 
Für seinen Nachfolger hatte Muth gleich ein paar Accessoires mitgebracht. Neben einer gelben Einsatzleiterweste gehörte auch ein Ärmelabzeichen der Samtgemeindefeuerwehr dazu. Muth wünschte Hermann viel Erfolg bei den bevorstehenden Aufgaben. 
 „So ganz bin ich ja nicht weg. Wenn ihr ein Platz für mich habt, rücke ich gerne auch weiterhin mit meiner Ortsfeuerwehr aus.“ so Muth zum Abschluss.
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